Als eingefleischter Nordsee-Fan ist es nicht ganz so einfach, seinen Blick auch mal gen Osten zu richten. Die langen Sandstrände, Ebbe & Flut sind nur zwei Argumente für den „linken“ Teil der norddeutschen Meere. Umso überraschender waren wir dann, als wir in diesem Sommer der Ostsee einen längeren Besuch abstatteten. Unser Fazit: der „rechte“ Teil muss sich vor dem „linken“ Teil keinesfalls verstecken!

Wer es im Sommer etwas lebhafter mag, fährt nach Zingst, wer seine Ruhe haben möchte, hält sich außerhalb der Ostseebäder auf. Beliebtestes Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad, von dem Ausbau des Ostseefernradweges können sich so manche Fahrradwegeplaner noch eine Scheibe oder zwei abschneiden: teilweise durch dichten Wald, dann wiederum direkt an der Ostsee entlang, kaum Steigungen, perfekt für lange Radtouren.

Wir hatten das besondere Vergnügen, die Hanse Sail mitzuerleben. Dies hat nicht nur unsere Verpflegung vereinfacht, weil man an hunderten von Ständen die verschiedensten Speisen kaufen konnte; mehr als 200 Großsegler waren vier Tage lang rund um Warnemünde unterwegs, also gab es immer etwas zu gucken.

Was wir mitgenommen haben: mit sehr großer Wahrscheinlichkeit war das nicht unser letzter Besuch an der Ostsee, wir waren begeistert und kommen mit Sicherheit nochmal wieder, nicht nur wegen der leckeren Fischbrötchen.

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