Schnappschüsse mit der Kamera vor 20 Jahren: natürlich kommt einem da sofort die Polaroid Sofortbildkamera in den Sinn. In vier Minuten hatte man ein aussagekräftiges Foto auf Papier. Nicht schön und auch qualitativ nicht hochwertig, aber man hatte es auf Papier. Was damals Polaroid war, ist heute Instagram, nicht vom Papier her, aber von der Möglichkeit, Schnappschüsse in allen erdenklichen Situationen zu machen und diese dann weiterzugeben, nicht auf Papier, aber digital.

Wofür man früher mindestens einen Rechner und viel Geduld brauchte, das gelingt heute mit dem Zeigefinger und einem Smartphone: Foto machen, schnell verschieben, vergrößern, verkleinern, ausschneiden, vielleicht noch einen Filter drüber oder einen Rahmen, und mit einem Tipp ist das Bild veröffentlicht. Was Instagram noch so erfolgreich macht: ich glaube, dass es neben dieser einfachen Bearbeitung auch das Format der Bilder ist! Quadratisch ist „in“, man hat einen besonderen Blick auf die Fotos. Natürlich ist die Qualität der Fotos nicht mit denen von digitalen Spiegelreflexkameras vergleichbar, darauf kommt es aber auch nicht an.

Auf Volleblende gibt es seit dem Relaunch vor einem guten Monat einen Instagram-Feed (unten auf der Seite), in dem von Zeit zu Zeit einige Schnappschüsse veröffentlicht werden. Ein ersten Eindruck könnt ihr an dieser Stelle schon sehen, mehr Fotos gibts direkt bei Instagram, dort habt ihr auch die Möglichkeit, die verschiedenen Apps für die einzelnen Devices zu laden und einzelnen Usern direkt zu folgen, so dass ihr über neu veröffentlichte Fotos direkt informiert werdet.

Instagram ist ziemlich nett, oder?

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