Zum Ende unserer USA-Tour im Jahr 2010 haben wir eigentlich schon zu viele rote Felsen gesehen gehabt. Wenn man aber gut zweieinhalb Jahre nach der Tour die Fotos vom Bryce Canyon betrachtet, erkennt man doch, dass dieser Nationalpark nicht hätte unbesucht bleiben dürfen.

Wir sind Mittags am Canyon angekommen, hier war es doch etwas besuchter als im Arches Nationalpark, dies liegt vor allem daran, dass sich die Viewpoints am Bryce Canyon wie an einer Kette hintereinanderreihen, so dass man zwangsläufig bei dem einen oder anderen Punkt durch die Touris muss. Wenigstens haben sie aber zumeist die Klappe gehalten, was wohl an dem einen oder anderen phänomenalen Ausblick lag. Je nach Sonnenstand leuchtet der Canyon in den unterschiedlichsten Farben und lässt hunderte von Kilometer weit ins Land schauen.

Wir sind am nächsten Morgen richtig früh raus und haben uns den Sonnenaufgang angeguckt, anschließend gegen 07.00 Uhr dann sofort auf zu einer gut zweieinhalbstündigen Wanderung durch den Canyon, außer ein paar Tieren war kaum ein Lebewesen zu sehen. Bis auf einen Touri, der uns gegen kurz vor zehn beim Ausstieg aus dem Canyon fragte, wie lange wir gebraucht haben, um den Canyon zu durchwandern. Nachdem wir ihm mitgeteilt haben, dass wir knapp drei Stunden unterwegs waren, war der „Wollen die mich auf den Arm nehmen-Blick“ vorprogrammiert.

Trotz des Gesichtes und dem frühen Aufstehen: es hat sich gelohnt, den Canyon muss man auf seiner Tour durch den Westen der USA gesehen haben! Viel Spaß mit den Fotos!