Das Jahr 2009 ist Geschichte, und wir haben den Jahreswechsel in der Landeshauptstadt Sachsens verbracht. Es war unser erster Besuch in Dresden, und der hat sich gelohnt. Die Anfahrt mit der Bahn konnte sich sehen lassen, das Hotel lag keine 300m vom Bahnhof entfernt und war Klasse, vor allem das nette und äußerst ausgiebige Frühstück.

Doch nicht nur auf Hotelseite (wir waren übrigens im Pullman) hat Dresden einiges zu bieten. Da wir gut zu Fuß sind haben wir in den Tagen keinen ÖPNV genutzt, sondern uns lieber darauf verlassen, dass man zu Fuß einfach am meisten sieht. Auf alle Fälle zu erwähnen wäre hierbei der Gang vom Bahnhof Richtung Alt- und Neustadt, direkt nach Weihnachten waren dort auch noch nicht sooo viele Touristen unterwegs. Wenn man am Schloß die Elbe erblickt ist das schon ein einzigartiger Blick. Aber auch die Frauenkirche beeindruckt, hier sollte man auf alle Fälle die 8 Euro investieren und die Besucherplattform in 69m Höhe erklimmen, von hier aus bietet sich ein richtig guter Ausblick auf die Elbe und die Innenstadt.

Das Blaue Wunder als eine der ältesten strompfeilerfreien Brücken ist ebenso ein Besuch wert wie das Hygienemuseum, in dem man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen kann. Die Gläserne Manufaktur von VW konnten wir leider nur von außen begutachten, ein Besuch lohnt sich bestimmt.

Was man kulinarisch nicht verpassen sollte: das Kneipen- und Restaurantviertel an der Kreuzkirche, die Weisse Gasse. Hier finden sich allerlei vielfältige und gute Restaurants, von Italienisch über Südafrikanisch bis hin zu Mexikanisch und Spanisch, alle vier von uns getestet und für richtig gut befunden.

Ergebnis unseres kleinen Abstechers in den äußersten Osten der Republik: lohnt sich und sollte man gesehen haben!