Etwas mehr als ein Jahr ist es jetzt her, dass der nette Kurierdienst meinen allerersten Apple-Computer lieferte. 393 Tage mit meinem iMac, das sind genau 56 Wochen und 1 Tag oder 9432 Stunden oder 565.920 Minuten oder 33.955.200 Sekunden. Meinen Umstieg von Windows in die Apple-Welt habe ich keine Sekunde bereut, im Gegenteil.

Es ging mir „damals“ so wie vielen Windowsnutzern, ich hatte mich an die dauernden Probleme irgendwie gewöhnt. Bis zu dem Tag, an dem ich in Bochum eine Gravis-Filiale betreten habe und zum ersten Mal mit dem neuen Alu-Mac „spielen durfte“. Wer solch eine Situation erlebt hat, weiß…

…wovon ich spreche. Wieder zu Hause habe ich mich anschließend mehrere Tage in der Internetwelt über den iMac informiert, habe stundenlang überlegt, ob ein Wechsel des Betriebssystems eine gute Idee wäre, zumal ich den Computer nicht nur zum Tippen von Texten benötige, sondern Bilder und Musik verwalte und bearbeite, Internetseiten erstelle und und und.

Als ich dann im Apple-Store den 24er-iMac bestellt habe und er gut drei Wochen später auf meinem Schreibtisch stand war ich restlos begeistert. Die Einrichtung ging äußerst flott, meine Daten waren dank einer externen Platte zügig auf dem neuen Rechner und sogar mein größtes Sorgenkind, der Umzug der iTunes-Bibliothek mit damals mehr als 8.000 Musikstücken, Bewertungen und Zählerdaten ging ohne Probleme über die Runden. Meine anfängliche Überlegung, mittels Parallels meinem iMac doch noch Windows anzutun, habe ich schnell zu den Akten gelegt.

Und wie lautet mein Fazit nach 393 Tagen?

Ein Wechsel von Windows zu iMac – unbedingt und immer wieder! Festhalten möchte ich einige Punkte, die das tägliche Arbeiten mit einem iMac wesentlich erleichtern (und nein, ich werde nicht von Apple gesponsort):

Punkt 1: Die automatische Datensicherung mittels Time Machine auf einer externen Festplatte, man muss nichts, aber auch rein gar nichst tun.

Punkt 2: Der äußerst flotte Start des iMac aus dem Ruhezustand, braucht bei mir keine 5 Sekunden, grandios.

Punkt 3: Die Kombination bzw. Zusammenarbeit der einzelnen Programme wie z.B. Mail, iCal oder das Adressbuch. Endlich habe ich EINE Datenverwaltung, auf die ich aus (fast) allen Anwendungen zugreifen kann, inkl. Bildern, Geburtstagen, Adressen,…

Punkt 4: Das (fast schon nicht mehr) neue MobileMe, zusammen mit meinem iPhone und meinem Laptop habe ich auf allen drei Systemen immer die aktuellen Daten. Termine, Kontakte, Emails werden nur einmal eingetragen oder verfasst und sind auf allen Systemen verfügbar. Sowas hatte ich schon lange gesucht, aber nie wirklich gefunden. Jetzt schon!

Punkt 5: Dafür kann Apple jetzt relativ wenig: ich habe mit Adobe Lightroom endlich eine passende Bildverwaltung- und Bearbeitungssoftware gefunden, die sich auf dem 24er wunderbar macht. So mach Bildbearbeitung Spaß!

Vollständig ist diese Liste bestimmt noch lange nicht, vielleicht werde ich sie ergänzen oder besser: ihr ergänzt sie! Wie sehen eure Erfahrungen mit einem iMac (oder Macbook) aus? Ähnlich positiv, oder gibt es doch noch Menschen die mit (hartnäckigen) Problemen bei Apple zu kämpfen haben?

Freue mich über eure Kommentare

Sven